Motorisches Training bei Rückenschmerzen

Studien der letzten zwei bis drei Jahrzehnte über die Auswirkungen des motorischenTrainings auf Schmerzen im unteren Rückenbereich und funktionelle Störungen zeigen Unterschiede im Ansatz und auch Unterschiede in der Wirksamkeit.

Motor control exercise
Klassische unspezifische Trainingsprogramme konzentrieren sich hauptsächlich auf Wierderherstellung der Funktion der ventralen und dorsalen tiefen und oberflächlichen Rumpfmuskeln. Die Kräftigung dieser Muskeln stützt die Wirbelsäule, "stellt geschädigte Bandscheiben wieder her" und vermindert so Schmerzen und verbessert die Funktion der Wirbelsäule. Die Wirkung dieser Bewegungsprogramme auf Schmerz und Einschränkung ergibt sich als sehr gering bis gleich Null zu sein.

Movement control exercise
Andere Forscher konzentrieren sich mehr auf die spezifischere delordosiende Kontrolle der Lendenwirbelsäule. Eine instabile Wirbelsäule als Folge einer verminderten Bewegungskontrolle führt längerfristig zu Rückenschmerzen. 

Obwohl von mehreren Forschern ein klarer Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und reduzierten Gelenkfunktionen (Hip-Spine- en Shoulder-Spine-Syndrome) nachgewiesen wurde, fehlt es an ganzheitlichen Trainingsprogrammen, die sowohl die Gelenkmotorik als auch die Wirbelsäulenmotorik berücksichtigen.

Kinesiologisch-pathologisches Modell
Sahrmann (2017) hat das Prinzip der movement control exercise im kinesiologisch-pathologischen Modell herausgearbeitet. Wiederholte abnorme Bewegungen und lang anhaltende Fehlhaltungen führen zu patho-anatomischen Veränderungen des Kapsel- und Bandapparates der Gelenke. Diese können systematische Bewegungsstörungen verursachen. 
The source of pain is the consequence of impaired motion.

PhysioNovo
PhysioNovo erklärt Rückenschmerzen aufgrund von beeinträchtigten Gelenkfunktionen. Arthromyogene Reizung oder bereits eingetretene strukturelle Gelenkveränderungen hemmen die Gelenkmotorik. Die kompensatorische Motorik als Folge dieser arthromyogenen Hemmung führt zu Fehlbelastungen an anderer Stelle, meist an der Wirbelsäule. 

Die Verbesserung der Armmotorik wird durch die Verbesserung der Funktion des Schultergelenkes durch Aktivierung oder, falls erforderlich, durch die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Partnern der Kraftpaare um das Schultergelenk erreicht. Dadurch wird die Motorik der Brust- und Halswirbelsäule ebenfalls verbessert. 

Die Verbesserung der Funktion des Hüftgelenks verbessert die Beinmotorik und damit die Motorik der Lendenwirbelsäule. Es gibt auch Kraftpaare um das Hüftgelenk, deren Funktion verbessert werden kann.

PhysioNovo achtet sehr auf ein gutes Geh- und Laufbild. Eine gute Beckenhaltung korrigiert die Beinachse und verbessert das Abrollen von Fuß, Knie und Hüfte beim gehen und Laufen.

Ein korrektes, paradoxes Training der Bauchmuskulatur verbindet die verbesserte Arm- und Beinmotorik zu einer integralen ganzheitlichen Motorik.    

 

Ästhetik

Nicht nur der physische Bau der WS, sondern allen voran ihre aktive, bewusste aufrechte Stellung im Raum bestimmt die äußere Erscheinungsform des Menschen. Wie wenig ästhetisch eine schlechte Haltung auf der einen Seite sein kann, so schön kann eine richtig korrigierte Haltung auf der anderen sein, selbst bei einem "schwächeren" Bau der WS. Auch das Gehen und Laufen sowie das sportliche Training können ästhetisch aussehen, wenn die Grundsätze des Trainings berücksichtigt werden.

Die Bilder sprechen Bände….

PhysioNovo

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